Archiv der Kategorie: salsa

c³ – „afrourban interview series No. 1 – the Bronx files“

hola companeras y companeros,

montag den 17.09  gibt es um 21:00 h auf soulsender.de wieder eine neue ausgabe von:

c³ – cocinando con clave und dieses mal heisst das thema:

Afrourban Interview Series No. 1 – The Bronx Files

Afrourban Interview Series No. 1 – The Bronx Files

In dieser Sendung folge ich in drei Interviews den Spuren der lateinamerikanischen Beats aus der Bronx. Mir stehen drei jeweils namhafte Vertreter ihrer Genres Rede und Antwort zur Geschichte und den vielseitigen Realitäten der Latin-Music der Bronx.

Weiterlesen

salsa dynamite from a new generation

bei surfen ist der mensch ja meist unterwegs wie ein zugpferd, und zwar auf ausgetretenen pfaden. zumindest geht es mir meist so. doch ab und an schleichen sich veränderungen in die virtuellen bewegungsmuster, und ich entdecke, im wahrsten sinne des wortes völlig neue seiten.

so geschehen vor einiger zeit, wobei die seite selbst jetzt auch nicht sooo erwähnenswert war, deswegen bin ich mal so dreist und tue es auch nicht. doch innerhalb des artikels fand sich der name der band `the new generation´. da ich komischerweise auf sechziger/ siebziger latin-bands mit englischem namen irgendwie immer sofort anspringe, war natürlich sofort mein interesse geweckt … Weiterlesen

great psychedelic salsa bruta sounds!

selig sind die momente in denen man musik entdeckt die einem aus der seele spricht.

das problem ist nur, das die eigene seele sich in einem konstanten formierungsprozess befindet. im gegensatz zur `aufgenommenen´und dadurch zeitlich fixierten musik, bleibt also der eigene `gusto´ nicht stabil an bestimmte musik gebunden. zumindest ist das bei mir so.

sicherlich gibt es songs und künstler die mir seit jeher beim konsum ihrer werke  große bewunderung, respekt oder auch emotionale ergriffenheit abverlangen, doch generell entwickelt sich die eigene hörvorliebe parallel zu alltäglichen und identitären interessen. und selbst die `all-time-favorites´ wandeln sich, nur eben viel langsamer.

jetzt bin ich beim diggen auf mehrere alben gestossen, die ich euch hier in folge einiger posts vorstellen will … Weiterlesen

orgien in text und rhythmus

da bin ich wieder. ich habe endlich mal wieder zeit gefunden etwas zu schreiben (wenn es auch nachts ist, in vorraussicht eines terroristischen morgigen tagesbeginns).

ich habe in letzter zeit einige großartige webseiten und blogs entdeckt, von denen ich euch hier welche vorstellen möchte. vielleicht auch nicht so viele auf einmal, dann gibts länger und öfter was neues von mir.

Als erste Seite möchte ich euch die spanischsprachige page 100x100salsa.com vorstellen… Weiterlesen

the radioactive rumba research flash

die letzte sendung zu produzieren war ein wirklicher spaß. zum einen weil ich einfach spielen konnte was mich die letzten monate musikalisch so begleitet hat, und zum anderen weil ich teils auch über die dinge sprechen konnte die mir im rahmen meiner arbeit so begegnet sind.

latin jewish new york zum beispiel. was für ein faszinierendes thema!

Weiterlesen

c³ nr. 5 – die Covershow – es gibt also cx3 + 1 = cx4!

da bin ich wieder. nach wochen der abstinenz schreibe ich wieder, rechtzeitig zur neuen sendung versteht sich.

c³ nr. 5 – die Covershow – es gibt also cx3 + 1 = cx4!

Dieses Mal schmücken wir uns mit fremden Federn. Die Tradition Klassiker des eigenen Genres neu zu vertonen ist in jeglichem Musikstil, abseits des popmusikalischen Mainstreams gängige Praxis, und keineswegs fehlender Kreativität oder Innovationslosigkeit geschuldet.

Auch die Umsetzung von Stücken anderer, genrefremder Kompositionen ist eine beliebte Methode neue Impulse in den musikalischen Korpus der eigenen Stilrichtung zu geben.

Diesen Interpretationen, diesen Cross-Genre-Coverversionen widmet sich die kommende Sendung von c³ – cocinando con clave.

Ob Italopop, Sambaklassiker, Soul, Jazz, klassische Musik oder Disconummern, alle diese Stile wurden von kreativen Köpfen in die Sprachen der Afrokaribik musikalisch übersetzt und in die eigenen Welten einverleibt.

Es gibt also Klischeehaftes und Souliges, weiches und hartes, für jede(n) etwas.

Im Anschluss an diesen hybriden Rundflug transkulturellen Ausdrucks gibt es einen Ausblick auf die in nächster Zeit anstehende O Brasil-Sendung, mit einigen kleinen Leckerbissen aus meinem eigenen bescheidenen Fundus. In dem Zuckerhut-Special werden meine us- und karibiklastigen Crates durch die Kentnisse und Plattentaschen geladener Gäste dimensional erweitert.

Auf jeden Fall haue ich euch erstmal ein paar meiner Lieblinge dieser musikalischen Welten um die Ohren, damit sie euch mit dickstem Funk und zuckersüßem Soul einstimmen auf was auch immer.

Also auf, auf eine neue spannende Reise durch die virulenten Welten Afroamerikas.

Bei Fragen und Kritik, zögert nicht zu schreiben.

1 Love, bis Montag um 21:00 uhr auf soulsender.de

montag 15.09: c³ nr. 4 – Que sabroso ’ta el Caribe – Funky Food Sounds from festive Islands

Morgen ist es wieder soweit, Montag den 15.09 geht um 21:00 Uhr  die vierte Sendung c³ – cocinando con clave auf www.soulsender.de über den virtuellen Äther.

Dieses mal macht Cocinando Con Clave seinem Namen alle Ehre, denn … Weiterlesen

coco lagos – descargando funky salsasound a lo peruano

so nach einem anstrengenden wochenende mit hochzeit meines cousins, la nuit de phonque (beides samstag) und extreme grilling am sonntag, bin ich nun wieder blogeastisch on the road.

ich habe beim durchwühlen der webcrates ein flashiges album entdeckt. und zwar eines das in seinem sound und seiner tanzbarkeitextrem nah an die aufnahmen von joe cuba, new swing sextet oder den alegre all stars herankommt. also dem sound der großen player der damaligen zeit.

die rede ist hier von coco lagos descargas album von 1968. das cover ist ein klassisches sixtiesteil, vor dem artwork von grössen wie izzy sanabria. und um ehrlich zu sein als ich zuerst sah dachte ich: ok, wiedersoeinewhiteyspieltlatinswingstandardsnummer. ABER WEIT und ich würde sogar sagen WEITEST GEFEHLT! Weiterlesen

alte sendungen – c³ in der dose – das c³-archiv

hier meine gelaufenen sendungen als c³-archiv zum nachhören.

Weiterlesen

basics in musicality – salsa tanzen und rhythmus

dieser artikel versucht eine erste einführung in die basics der rythmischen und musikalischen strukturen der salsa und ihrer tausend geschwister zu geben. er richtet sich in erster linie an tänzerInnen und speist sich im wesentlichen aus meine eigenen erfahrungen als tanzlehrer und tänzer, meiner recherche als student der afrokaribischen geschichte und gesprächen mit befreundeten musikern und tänzern der letzten jahre.

salsa – bewegte geschichte, jeden tag

Mit Geschichten von Liebe und Heimat, Schmerz und Glück erzählt die Salsa in New York, Cali, San Juan und Lima den Metropolen Amerikas, den Sound der Menschen in den Armenvierteln der sechziger, siebziger und achtziger Jahre.
Die Musik wurde geboren in einem bunten, harten Alltag in Spanish Harlem, Manhattan, Brooklyn und der Bronx. Viertel mit Küchen und Strassenecken voller Cha Cha, Mambo, Son und Salsa in der einen Nachbarschaft und ein paar Strassen weiter voll Jazz, Funk, Soul und Rock und Blues.

Der Sound der Barrios war ein wahrer Melting Pot für heiße Eisen. In den wilden 60er und 70er Jahren gaben damalige Teenager, Kinder der Arbeitsmigrannten in verschiedenster Generationen wie Joe Cuba, Hector Lavoe, Willie Colon und Frankie Dante der Jugend eine Stimme, während alte Helden wie Tito Puente, Cachao, Machito oder Joe Cotto die große Palladium Ära beendeten.

Die mehr als 2 Millionen Menschen aus Puerto Rico, Cuba, der Republica Dominicana und dem Rest Amerikas erschufen seit den vierziger Jahren eine eigene Kultur, eine eigene Identität.
Eine Mischung aus PuertoriCan, DominiCan, MexiCan, … und Nueva York/Nuyork.

Nuyorica/n

Diese Kultur war und ist die Stimme Latin New Yorks in all seinen musikalischen, politischen, kulinarischen und anderen Facetten. So vielfältig wie die Kultur der New Yorker Latin Community war auch das Tanzen.

Im Ballet-, Musical-, Modern- und Jazz-Tanzmekka New York, der Stadt des Broadway gab es fruchtbare Symbiosen mit der gesamten Afrokaribik. Son, Rumba, Afro oder Mambo trafen auf die Hustle-Nightclub und anderen Profitänzer der Szene.

Die aus dieser kulturellen Mischung entstandene Soße – die Salsa, wurde musikalisch und tänzerisch die Stimme eines ganzen Kontinents.

viele rhythmen – ein groove – salsa, 4/4 takt und clave

Die Musik hat ihren Ihre Wurzeln im amerikanischen Zentrum des spanischen Kolonialreichs – Kuba. Hier entstanden im ausgehenden 19ten beginnenden 20ten Jhdt., in den Straßen, auf den Plantagen und Höfen der Insel die Rhythmen und Stile die im wesentlichen das Fundament der Salsa bilden, Son, Rumba, Folclor Afrocubano, Bolero und Danzon.

um tanzschritte und musik zu vereinen, ist es zentral zu verstehen welche regeln und rhythmen die musik ticken lassen… Weiterlesen