Archiv der Kategorie: nuyorican

c³ – „afrourban interview series No. 1 – the Bronx files“

hola companeras y companeros,

montag den 17.09  gibt es um 21:00 h auf soulsender.de wieder eine neue ausgabe von:

c³ – cocinando con clave und dieses mal heisst das thema:

Afrourban Interview Series No. 1 – The Bronx Files

Afrourban Interview Series No. 1 – The Bronx Files

In dieser Sendung folge ich in drei Interviews den Spuren der lateinamerikanischen Beats aus der Bronx. Mir stehen drei jeweils namhafte Vertreter ihrer Genres Rede und Antwort zur Geschichte und den vielseitigen Realitäten der Latin-Music der Bronx.

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salsa dynamite from a new generation

bei surfen ist der mensch ja meist unterwegs wie ein zugpferd, und zwar auf ausgetretenen pfaden. zumindest geht es mir meist so. doch ab und an schleichen sich veränderungen in die virtuellen bewegungsmuster, und ich entdecke, im wahrsten sinne des wortes völlig neue seiten.

so geschehen vor einiger zeit, wobei die seite selbst jetzt auch nicht sooo erwähnenswert war, deswegen bin ich mal so dreist und tue es auch nicht. doch innerhalb des artikels fand sich der name der band `the new generation´. da ich komischerweise auf sechziger/ siebziger latin-bands mit englischem namen irgendwie immer sofort anspringe, war natürlich sofort mein interesse geweckt … Weiterlesen

c³ nr. 8 – living santeria, voodoo and abakua in urban america

Am kommenden Montag ist es wieder soweit und auf dem soulsender ist es wieder Zeit für eine neue Runde c³.

Die anstehende Sendung aufzunehmen war eine große Freude. Und das Hören dieser Sendung wird Euch am Montag den 15.06 um 21:00 h hoffentlich genauso viel Freude bereiten.

Thematisch wie persönlich war es mir seit langem ein großes Anliegen so eine Sendung zu machen. In dieser Sendung geht cocinando con clave nämlich auf die Suche nach den Afroroots der karibischen Musik … Weiterlesen

great psychedelic salsa bruta sounds!

selig sind die momente in denen man musik entdeckt die einem aus der seele spricht.

das problem ist nur, das die eigene seele sich in einem konstanten formierungsprozess befindet. im gegensatz zur `aufgenommenen´und dadurch zeitlich fixierten musik, bleibt also der eigene `gusto´ nicht stabil an bestimmte musik gebunden. zumindest ist das bei mir so.

sicherlich gibt es songs und künstler die mir seit jeher beim konsum ihrer werke  große bewunderung, respekt oder auch emotionale ergriffenheit abverlangen, doch generell entwickelt sich die eigene hörvorliebe parallel zu alltäglichen und identitären interessen. und selbst die `all-time-favorites´ wandeln sich, nur eben viel langsamer.

jetzt bin ich beim diggen auf mehrere alben gestossen, die ich euch hier in folge einiger posts vorstellen will … Weiterlesen

alte sendungen – c³ in der dose – das c³-archiv

hier meine gelaufenen sendungen als c³-archiv zum nachhören.

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flaco navaja – urban streetpoetry at it’s best

hier mal wieder etwas aus dem wortreichen spanglishspeakin kosmos der nuyorican poets. hier ein tributo a pedro pietri von flaco navaja und richard sanz im legendären nuyorican poet’s café.

die stimmliche und performative bandbreite von flaco navaja finde ich extrem beeindruckend. wie er zwischen canto und gesprochenem wort, zwischen ton- und stimmlagen, stimmungen, ausdrücken und seinen beiden muttersprachen sprachen wechselt ist wirklich gut.

auch seine bühnenerscheinung ist ziemlich fresh, urban streetpoetry at it’s best.

hier ein auftritt von flaco auf der top notch label night im rahmen eines crime jazz events in rotterdam/bitterzoet. das scheint bei betrachtung der website eine ziemlich coole party- und veranstaltungsreihe zu sein.

neben flaco ist da noch ein hip hop act (winne/u-niq)  aufgetreten, der im video aber nicht so überzeugend rüberkommt.

das was flaco da vom stapel lässt ist auf jeden fall der passende kommentar zu dem vorherigen irakpicturepost von mir.

der typ ist auf jeden fall mal ein smartcat am mic. seine texte sind einfach auf den punkt gebrachte kritik an politischem geschehen, in kombination mit muskalisch-gesanglichen rückbezügen auf seine nuyorican roots, very nice!

abgesehen von seinen skillz als poet, ist flaco navaja auch noch sänger bei der new yorker band yerba buena.

die bomba von den morenas vorne auf der bühne ist sabor puro! diese afroelfe geht ja mal sowas von ab, asi se goza!

und da schließt sich der kreis, aufmerksame leser vorheriger beiträge werden denken MOMENT: viva la raza parties @ cielo club??!!! ja genau, das ist die partyreihe für die der nuyorker artist santiago flyer wie diesen gemacht hat (beitrag zu santiago –> latin arts 2008)

yerba buena sehen sich selbst als urban jibaros, die das kulturelle erbe puerto ricos sprich bomba, plena und den canto jibaro ins 21ste jahrhundert transportieren und ihr den atem der megalopolis new york einhauchen.

also wenn das mal nicht inspiriert und kraft für den alltäglichen struggel gibt.

ich bin gespannt was flaco in der zukunft so aus seinem dreabelockten mastermind zaubert.

entonces mi gente, que se mantengan sabroso …

latin arts 2008

nach diesem extrem antrebgenden und paradoxerweise gleichzeitig erholsamen wochenende, bin ich nun wieder in der lage zu schreiben. den versprochenen festivalreport gibts selbstverständlich auch noch, das muss aber etwas warten bis ich alle videos, fotos, etc. bei youtube und co. hochgeladen habe.

das wird info galore!

derweil etwas nices für zwischendurch.

bei meinen flügen durch latinweb bin ich auf den latin artist santiago und seine freshe webseite mit dem schönen namen riceandbeanz.net gestoßen.

der gute santiago versteht es mit einem style zwischen graffiti, airbrush-ästhetik und malerei bis comic-arts seine visionen umzusetzen. thematisch arbeitet er viel zur nacktheit schöner frauen, was mir in diesem falle nicht unbedingt zusagt, weil ich es zum teil etwas kitschig finde.

hier ein beispiel, nett ist allerdings, dass er auf einigen bildern über die pseudoromantikkitschundsoftcore ästhetik vieler artists aus diesem genre hinaus geht und details für sich sprechen lässt.

trotzdem nicht meins.

viel ansprechender finde ich seine arbeiten zu urbanen oder zu nuyorican themen. in der tradition identitärer diskurse der puerto rican community NuYorks, greift er klassische bilder auf wie den puerto rican santo und vater der (quasi)nation pedro albizu campos

oder er portraitiert den padre de la comunidad boricua en nueva york, tito puente

natürlich darf la salsa como musica nacional boricua nicht fehlen

oder er malt ziemlich unkitschig und reduziert ein tanzendes paar. dieses bild hat mich mit am meisten geflasht (was für einen mamboadicto nicht so verwunderlich ist). die abstraktion und das farbspiel finde ich ziemlich gelungen. auch das la raza label fügt sich gut ein.

und jetzt kommt das dickste: dieses bild ist ein flyer für die viva la raza parties @ cielo club in NYC.

auf dieser party haben schon leute wie bryan vargas y ya esta gespielt!!! hier ein snippet von ihrem gig,  hammer! und dann als ersten tune `la banda´ vom besten orchester der welt, dem spanish harlem orchestra, my man! was geht denn bitte besser?!

zum schluß habe ich noch ein bild von ihm das ich für mich als kompromiss zwischen nuyoricanness und eroticismo gelten lassen kann.

ich finds nice und sag euch damit für heute adios ….