Archiv der Kategorie: afrolatino

Cuba Canta y Baila – Encyclopedic Discography of Cuban Music

hier habe ich für die digger und latinmusicnerds ein wahres schätzchen ausgegraben.

ich habe eine diskographie der kubanischen musik von 1925-1960 gefunden, die scheinbar alle künstler und deren releases dieser jahre verzeichnet. immerhin verzeichnet diese liste 2762 verschiedene künstler und bands im index!!!

das ganze habe ich auf der seite der florida international university gefunden. man mag nun halten was man will von der politischen positionierung der miamicubanos, … Weiterlesen

afrospanish flamencofunk – concha buika

wie ihr bei meinem post zu öykü und berk gesehen habt, bewege ich mich grad in flamencoesquen gefilden.
und das tue ich nicht von ungefähr, ich hatte ja schon geschrieben, dass mein vater dieser musik sehr nahe steht.

doch nochmal auf den geschmack gebracht hat mich meine freundin als sie diese unglaubliche musikerin ausgegraben hat.

concha buika ist auf den balearen aufgewachsen, ihre familiären bezüge gehen aber auf äqutorialguinea zurück. sie ist also ihres zeichens afro-balearin. sie selbst sagt sie sei unter gitanos groß geworden, was man ihr bei dem klang ihrer stimme auch sofort abnimmt… Weiterlesen

c³ die dritte – cocinando con clave lässts karibisch krachen!

morgen, montag den 18.08.2008 ist es wieder soweit,
um 21:00 uhr läuft c³ – cocinando con clave auf soulsender.de

In meiner dritten sendung habe ich einen wahren roadtrip durch latinland unternommen.
das ganze wurde schließlich zu einem kopfsprung in das meer karibischer beats und sounds auf dem antilliaanse festival in belgien (mehr zum festival, report, …), dem grössten latinfestival europas… Weiterlesen

antilliaanse feesten hoogstraten 2008

das  wochenende vom 08.08 bis zum 10.08.2008 war für mich einer der höhepunkte dieses jahres, und wird schwierig zu toppen sein. ich sage mal ganz dreist: komme was wolle!

ich war, wie ja schon angekündigt,  zusammen mit drei freunden auf dem antilliaanse festen in hoogstraten belgien. und es war sogar noch besser als ich erwartet hatte. allerdings auf eine andere art und weise.

hatte ich vorher assoziationen zum festival in richtung salsa exodus gehabt, wurde mir bei genauerem studium des line ups schnell klar, dass dies wohl nur bedingt zutreffen würde.

das war dann auch so, und im nachhinein war das auch gut so… Weiterlesen

flaco navaja – urban streetpoetry at it’s best

hier mal wieder etwas aus dem wortreichen spanglishspeakin kosmos der nuyorican poets. hier ein tributo a pedro pietri von flaco navaja und richard sanz im legendären nuyorican poet’s café.

die stimmliche und performative bandbreite von flaco navaja finde ich extrem beeindruckend. wie er zwischen canto und gesprochenem wort, zwischen ton- und stimmlagen, stimmungen, ausdrücken und seinen beiden muttersprachen sprachen wechselt ist wirklich gut.

auch seine bühnenerscheinung ist ziemlich fresh, urban streetpoetry at it’s best.

hier ein auftritt von flaco auf der top notch label night im rahmen eines crime jazz events in rotterdam/bitterzoet. das scheint bei betrachtung der website eine ziemlich coole party- und veranstaltungsreihe zu sein.

neben flaco ist da noch ein hip hop act (winne/u-niq)  aufgetreten, der im video aber nicht so überzeugend rüberkommt.

das was flaco da vom stapel lässt ist auf jeden fall der passende kommentar zu dem vorherigen irakpicturepost von mir.

der typ ist auf jeden fall mal ein smartcat am mic. seine texte sind einfach auf den punkt gebrachte kritik an politischem geschehen, in kombination mit muskalisch-gesanglichen rückbezügen auf seine nuyorican roots, very nice!

abgesehen von seinen skillz als poet, ist flaco navaja auch noch sänger bei der new yorker band yerba buena.

die bomba von den morenas vorne auf der bühne ist sabor puro! diese afroelfe geht ja mal sowas von ab, asi se goza!

und da schließt sich der kreis, aufmerksame leser vorheriger beiträge werden denken MOMENT: viva la raza parties @ cielo club??!!! ja genau, das ist die partyreihe für die der nuyorker artist santiago flyer wie diesen gemacht hat (beitrag zu santiago –> latin arts 2008)

yerba buena sehen sich selbst als urban jibaros, die das kulturelle erbe puerto ricos sprich bomba, plena und den canto jibaro ins 21ste jahrhundert transportieren und ihr den atem der megalopolis new york einhauchen.

also wenn das mal nicht inspiriert und kraft für den alltäglichen struggel gibt.

ich bin gespannt was flaco in der zukunft so aus seinem dreabelockten mastermind zaubert.

entonces mi gente, que se mantengan sabroso …

c³ heute um 21:00 uhr

so jetzt hier auch nochmal,

leute heute um 21:00 uhr läuft die zweite sendung „c³ – cocinando con clave“.

infos zur sendung hab ich ja schon gepostet.
hier jetzt die playlist zur sendung:

Peruchin – Mulata rumbera, El marqués del marfil, 2005
José Curbelo – La la la, Live at the China Doll, 1946
Chano Pozo – Tin tin deo, El Tambor De Cuba, Cd 3
Tito Rodriguez – Sun sun babae, Tito Tito Tito, 1964
Tito Puente – Son montuno, Tambo 1960
Carabali – Carabali, Carabali, 1981
Lalo rodriguez – Ven devorame otra vez, Un nuevo despertar, 1988
Celia Cruz y Willie Colon – Son Matamoros, Salsa – It’s Hot! – Original Soundtrack 1988
Wilkins – Margarita, Salsa – It’s Hot! – Original Soundtrack 1988
Grupo Niche – Cali Pachanguero, Salsa – It’s Hot! – Original Soundtrack 1988
Charlie Palmieri – Mambo Show, Salsa – It’s Hot! – Original Soundtrack, The second album 1988
Javier Rivera & La Dimencion – Canto a Limon, , Salsa – It’s Hot! – Original Soundtrack, The second album 1988
Kékélé – Fungola Motema, Kinhavana, 2006
Bailatino – Conocí tu falsedad, Bailatino Llegó …con todo, 2003
Album des Monats: Monguito Santamaria – Hey Sister, 1969
– Nr. 3 Groovetime
– Nr. 4 Monguitos Theme
Nestor Torres – Tierra Colora, Latin Spectrum II, 2000
Azuquita Y Su Orquesta Melao – Guajiro Bacan, Pura Salsa, 1975
Roberto Roena – Que me castigue Dios, Roberto Roena y su Apollo Sound Lucky 7, 1976
Cal Tjader – ???Quizfrage???, Tjader plays Mambo, 1956

würd mich freuen euch als meine gäste auf dem soulsender begrüßen zu dürfen.

freu mich auch sehr über wie auch immer geartetes feedback.

auf dieser seite würde es sich ja sozusagen anbieten, wenn nicht sogar schon anbiedern will ich meinen.

also leute,

if ya hear me tonite – you’ll feel allright!

afro- und worldmusic im netz – afropop.org: african diaspora online

beim suchen von artikeln und interviews bin ich in letzter zeit immer wieder auf diese seite gestoßen
www.afropop.org.das ganze basiert af einem netzwerk von u.a. namhaften künstlerInnen, kulturwissenschaftlerInnen und aktivistInnen wie

angelique kidjo,

youssou n’dour.

ned sublette, …

die seite entstand aus einer radio show, und ist mittlerweile eine „searchable database“ die für musik- und kulturgeschichts interessierte auf jeden fall einen besuch wert ist.

hier habe ich auch das interview mit ned sublette gefunden (aus meinem post zu abakua).

hier gibt es auch gute infos zu musik aus afrika und america latina.

viel spaß beim stöbern, hören und lesen.

das coolste aber find ich das sie auch kochrezepte präsentieren.

nette blogs zu kubanischer musik und kultur, oder zu „music and culture“ generell sind diese beiden:

http://cubafile.blogspot.com/
http://musicandculture.blogspot.com/