alte sendungen – c³archiv

hier meine gelaufenen sendungen als c³-archiv zum nachhören.

einfach auf den titel der sendung kicken und zurücklehnen

25.05.2008 – weltempfänger KölnCampus – vom mambo zum boogalú und back

Sendungsbeschreibung von KölnCampus:
from Mambo to Boogalú and back
Mambo! – Poa!

Was haben die Mafiakönige von Havana der 1930er mit dem Mambo zu tun? Was heißt Mambo überhaupt? Wo kommt das Wort her? Ist Mambo und Salsa das gleiche? Welche Rolle spielen New York und Paris bei der Entwicklung des Mambo? Warum hat gerade ein Deutscher den letzten großen Mambohit in den Charts gelandet? What the hell is Boogalú?

Die Antworten gibt es im Weltempfänger!

Moderation: Nikolaus Sigrist
zu Gast: Gabriel Riquelme
und Emily Thomey

c³ – cocinando con clave Nr. 1 – was mich bewegt

Sendungsbeschreibung:

In seinem Erstling führt euch tooroque in seine musikalischen Hör- und Lebensgewohnheiten ein. Angefangen bei den Tunes seiner Kindheit und Jugend innerhalb der norddeutschen chilenischen Community, lotst er sicher wie Sindbad durch die Gewässer seiner auditiven Präferenzen.

Anliegen war es in dieser Sendung sich selbst vorzustellen, damit der Hörer der Zukunft weiß worauf er sich im Folgenden einlässt.

Also lauter Lieblingstunes und –platten und vor allem ein Nuyorican Poem biblischer Ausmaße …

c³ – cocinando con clave Nr.2 – mambo and the movies

Sendungsbeschreibung:
dieses mal geht es um „Mambo and the movies“! im zentrum des interesses stehen die zwei bedeutendsten latin-streifen der letzten 20 jahre: Dirty Dancing und Salsa – the Motion Picture „It’s hot“

tooroque rückt den in dirty dancing doch recht kruden umgang mit dem mambo innerhalb seines latinkosmos an den rechten platz, und fragt in salsa „it’s hot“ nach machos, mamas und dirty dancing diablas.

nicht zuletzt gibts im zweiten teil gute musik, treibende grooves und dicke bässe für herz, hirn und füße.

c³ – cocinando con clave Nr. 3 – hoogstraten antilliaanse festen special

Sendungsbeschreibung:
In meiner dritten Sendung habe ich einen wahren Roadtrip durch Latinland unternommen.
Das ganze wurde schließlich zu einem Kopfsprung in das Meer karibischer Beats und Sounds
auf dem Antilliaanse Festival in Belgien, dem grössten Latinfestival Europas.

Ich war vom 08-10.08.2008 zusammen mit Nikolaus Sigrist (Weltempfänger/KölnCampus) unterwegs,
um euch diese Mutter aller europäischen Latinofestivals in O-Tönen und Soundfiles vorzustellen.

Hier gabs Soca, MamboMerengue, Salsa und cultura latina galore,
und genau diese Sounds und Eindrücke stellen neben einigen O-Tönen und Interviews auch den Rahmen der aktuellen Sendung.

Das Motto ist also, what’s new in latin music?

Im zweiten Teil der Sendung stelle ich euch meine liebsten Neuveröffentlichungen von 07/08 vor.
Es gibt wie immer ein Album der Show und diesesmal wieder ein (kommentierendes) Gedicht aus den weiten Gewässern karibischer Literatur.

Deshalb freut euch auf moving Mambomerengue und sizzling Soca im ersten, und
smoothe Salsa, unreine Poesie und legeren Latinjazz im zweiten Teil der Sendung.

c³ – cocinando con clave Nr.4 – cocinando el sound

Cocinando Con Clave macht dieses mal seinem Namen alle Ehre, denn es geht in der kommenden Sendung um die Welt der reichhaltigen kulnarischen Genüsse und ihrer musikalischen Umsetzungen und Interpretationen. Serviert wird ein klassisch karibisches Menü aus großartigen Songs rund um Herd, Esstisch, Schnapsflaschen und allerlei vergeistigte Genussmittel, die ihre musikalische verewigung fanden.

Also viel Reis und Bohnen, Rum und Tequila und ein paar Pflänzchen aus dem Kräutergarten der 68er.

Parallel dazu werden Kochrezepte und Spirituosentipps ausgetauscht und besprochen, und natürlich mit Rum, Tequila und weiteren Annehmlichkeiten die Musik begleitet.

Also steht die kommende Sendung ganz im Rahmen körperlichen Wohlbefindens: gutes Essen, gute Musik und guter Rum.
Was will man mehr?

c³ nr. 5 – die Covershow – es gibt also cx3 + 1 = cx4!

Dieses Mal schmücken wir uns mit fremden Federn. Die Tradition Klassiker des eigenen Genres neu zu vertonen ist in jeglichem Musikstil, abseits des popmusikalischen Mainstreams gängige Praxis, und keineswegs fehlender Kreativität oder Innovationslosigkeit geschuldet.

Auch die Umsetzung von Stücken anderer, genrefremder Kompositionen ist eine beliebte Methode neue Impulse in den musikalischen Korpus der eigenen Stilrichtung zu geben.

Diesen Interpretationen, diesen Cross-Genre-Coverversionen widmet sich die kommende Sendung von c³ – cocinando con clave.

Ob Italopop, Sambaklassiker, Soul, Jazz, klassische Musik oder Disconummern, alle diese Stile wurden von kreativen Köpfen in die Sprachen der Afrokaribik musikalisch übersetzt und in die eigenen Welten einverleibt.
Im Anschluss an diesen hybriden Rundflug transkulturellen Ausdrucks gibt es einen kleinen Ausblick auf die in nächster Zeit folgende O Brasil-Sendung, mit einigen kleinen Leckerbissen aus meinem eigenen bescheidenen Fundus. In dem anstehenden Zuckerhut-Special werden meine us- und karibiklastigen Crates durch die Kentnisse und Plattentaschen geladener Gäste dimensional erweitert.

Damit ihr auch wisst was euch alles Gutes erwartet, gibt es diesen Ausblick.

Also auf, auf eine neue spannende Reise durch die virulenten Welten Afroamerikas.

c³ nr. 6 – the scientific mambo show

Nach einer langen Phase der radio-aktiven Enthaltsamkeit gibt es in der sechsten Folge „cocinando con clave” gesammelte Eindrücke und Entdeckungen aus den Monaten am Schreibtisch im Dienste kulturwissenschaftlicher Aus- und Weiterbildung.

In dieser Folge stellt tooroque vor welche Songs ihm in den Momenten wissenschaftlicher Verzweiflung und Grenzerfahrung das Leben retteten, und wie Musik ihm Irrtümer und Fehleinschätzungen sicher geglaubter Meinungen und Urteile deutlich vor Augen führte.

Weiterhin gibt’s musikalische Schmankerln und Goldstücke aus der jüdischen Community New York Citys und allerlei groovige und irritierende Fundstücke aus den unendlichen Weiten des latin-www.

Ausserdem gibt es Schilderungen wundervoller Eindrücke und eben so wunderschöne Songs über die Abgründe und Fallstricke des Lebens.

Check the Spirit, feel the vibe – listen to this latin culture tribe

c³ nr. 7 – the nuyorican power show

Oftmals wird die (aktuelle) afrokaribische Musik innerhalb eines sehr engen perzeptionellen Rasters wahrgenommen, in dessen Wahrnehmungshorizont Themen wie Liebe, Sexualität und Romantik alle Anderen dominieren.
Aussagen wie folgende: “Urban chronicles are told through reggaeton, and we, salseros, sing about love” von Victor Manuelle unterstützen diese Tendenz.

In der Maisendung von c³ möchte ich dem etwas entgegensetzen.
Salsa entstand in den bewegten sechziger Jahren des 20ten Jh., in einem historischen Setting welches sehr viel reicher war als das es sich auf Liebesthemen hätte reduzieren müssen.

Die puertoricanische Community N.Y.C. brachte in dieser Zeit neben Musik auch eine breite literarische Bewegung hervor deren Themen wie in der Musik eng um die identitären Kämpfe kreisten.
Diese Zeugnisse von kulturellem Wiederstand und der Proklamation der eigenen Nuyorican-Identität, sind Thema der “Nuyorican Power Show”.

Es gibt also zwei Stunden Salsa Dura, Montuno y Boogaloo mit Kako, Cortijo, Willie Colón, Dax Pacem, Azuquita, La Excelencia, … und Poetry von Felipe Lucioano, Piri Thomas und Flaco Navaja.

resistir es crear!

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