coco lagos – descargando funky salsasound a lo peruano

so nach einem anstrengenden wochenende mit hochzeit meines cousins, la nuit de phonque (beides samstag) und extreme grilling am sonntag, bin ich nun wieder blogeastisch on the road.

ich habe beim durchwühlen der webcrates ein flashiges album entdeckt. und zwar eines das in seinem sound und seiner tanzbarkeitextrem nah an die aufnahmen von joe cuba, new swing sextet oder den alegre all stars herankommt. also dem sound der großen player der damaligen zeit.

die rede ist hier von coco lagos descargas album von 1968. das cover ist ein klassisches sixtiesteil, vor dem artwork von grössen wie izzy sanabria. und um ehrlich zu sein als ich zuerst sah dachte ich: ok, wiedersoeinewhiteyspieltlatinswingstandardsnummer. ABER WEIT und ich würde sogar sagen WEITEST GEFEHLT!

doch die allerflashigste entdeckung war das dieser sound weder aus nuyork, san juan, cali oder caracas stammt, sondern aus lima! was mich mittlerweile immer neugieriger macht auf diese stadt.

ich wusste das lima einige großartige musiker zu dieser zeit hatte, und kenne alben von melcochita oder dem großmeister des südamerikanischen latinpianos alfredo linares, aber ein so dichtes ding wie dieses ist mir bisher noch nicht begegnet.

ich war und bin immer noch beeindruckt.

ahi viene coco!

dieses ist der erste song vom album der direkt mit einer mit einer groovy bläserline einsetzt, um genauso fortzufahren.

coco lagos – a la capital

und hier direkt der zweite song vom album in dem klar gemacht wird, quien es el bravo en este barrio!

coco lagos – ahi viene coco

der nächste song ist ein echter kracher. er beginnt direkt mit einem ultra fetten beat, der den ganzen tune über konstant durchgezogen wird. das klingt fast wie nachproduziert, so eine art remix von anno 1968. man denkt direkt an end 90er london big beatsound, mit breaks und allem was dazu gehört.

coco lagos – guajira boogaloo

als nächstes wieder eine groovy latin nummer. wer meine sendungen gehört hat, hat evtl. gemerkt das ich ziemlich auf guajiras stehe. wenn man den folgenden tune hört kann man verstehen warum.

coco lagos – guajireate

als ich den folgenden song gehört habe, haben mich gleich mehrere dinge an den sound von joe cuba und seinen jungs erinnert. erstens ist das timbre der stimme des sängers dem des jungen cheo feliciano ähnlich. und zweitens ist der sound super reduziert, mit kurzen vibraphon soli ensprenklungen und mit einem konstanten treibenden beat unterlegt. einfach hammer.

coco lagos – recuerdame

als letzten song des albums gibts einen boogaloo in spanglish! das ist auf jedenfall mal echt freaky shit, und zeigt das die latincommunity von lima in den sechzigern auf jeden fall mal mehr als up to date war. die jungs waren trendsetter!

coco lagos – un regalo para ti

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